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Corsalettes

Ehem. polit. Gem. FR, Seebez., seit 2000 Teil der polit. Gem. Grolley. C. liegt zwischen Chandon und seinem Zufluss La Morte, abseits der Hauptverkehrsachsen. 1275 Corsaletes. 1811 65 Einw.; 1850 86; 1900 83; 1930 68; 1950 90; 1970 51; 1990 85. Gräberfeld aus der Bronzezeit. Als Eigentum der Herren von Stäffis wurde C. während des Gümmenenkrieges (1331-33) von den Bernern geplündert. Nach Erhalt einer Entschädigung für die Verwüstungen verkauften die Herren von Stäffis 1343 ihren ganzen Besitz dem Gf. von Neuenburg, der sie wiederum damit belehnte. Als Folge eines Konflikts mit dem Kloster Hauterive, das seit dem 14. Jh. Güter in C. besass, wurden 1757 Gemeindestatuten festgeschrieben. Bis 1798 gehörte C. zur Alten Landschaft Freiburg (Spitalpanner), 1798-1803 zum Bez. Avenches, 1803-48 zum Bez. Freiburg. Spätestens ab Mitte des 15. Jh. war C. der Pfarrei Courtion angegliedert. Viehzucht und Futterpflanzenanbau.

Quellen und Literatur

  • Kdm FR 4, 1989, 91 f.