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Zumholz

Ehemalige politische Gemeinde des Kantons Freiburg, Sensebezirk, seit 2017 mit Oberschrot Teil der Gemeinde Plaffeien. Ursprünglich handelte es sich beim Gebiet von Zumholz um einen der vier Schrote der Pfarrgemeinde Rechthalten. Zumholz liegt nördlich des Tütschbachs und westlich des Sensegrabens. Es bestand aus den Hofgruppen Riedgarten, Halta, Schürhalta, Eggersmatt, Bühli, Sensematt, Hasenholz, Brand, Leimbach und Bodenacker sowie Zumholz-Dörfli. 1705 Zumholz. 1811 187 Einwohner; 1831 301; 1850 247; 1900 230; 1950 268; 2000 459.

Nicht datierbare befestigte Wehranlage in Kammerslehen am Sensegraben. Während des Laupenkriegs 1339 erkaufte Zumholz die Neutralität von Rudolf und Johann von Weissenburg, um sich vor Plünderungen zu schützen. Das Bürgerspital Freiburg besass hier Grundrechte. 1832 verselbstständigte sich die Gemeinde. Zumholz war nach Rechthalten pfarrgenössig und kam 1885 zur Pfarrei Plaffeien. Überliefert sind Allmend- und Gemeindeordnungen von 1705, 1733, 1812, 1838 und 1843. Der Ort gehörte bis 1798 zur Alten Landschaft, 1798-1830 zum Bezirk Freiburg und 1830-1848 zum Deutschen Bezirk. Kleingewerbe (Holzbau und Forsttechnik) sowie Landwirtschaft prägen die Erwerbstruktur des Dorfes. 1998 schloss sich Zumholz der Abwasserreinigungsanlage Guggersbach (Gemeinde Plaffeien) an.

Quellen und Literatur

  • K. Zbinden et al., Zumholz, 1984

Zitiervorschlag

Eveline Seewer Bourgeois: "Zumholz", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.05.2017. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/001041/2017-05-08/, konsultiert am 01.12.2022.