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Vuibroye

Ehemalige politische Gemeinde VD, Bezirk Lavaux-Oron, bildet seit 2012 mit Bussigny-sur-Oron, Châtillens, Chesalles-sur-Oron, Ecoteaux, Oron-la-Ville, Oron-le-Châtel, Palézieux, Les Tavernes und Les Thioleyres die neue Gemeinde Oron. Auf der linken Seite der Broye gelegen, umfasste V. das gleichnamige Dorf und den Weiler Crépillaux. 1141/54 Walbroya, Valbroia. 1803 190 Einw.; 1850 144; 1900 120; 1950 90; 2000 120; 2010 124; 2011 128.

Vuibroye: Situationskarte 2011 (Geodaten: Bundesamt für Statistik, Swisstopo, OpenStreetMap) © 2022 HLS.
Vuibroye: Situationskarte 2011 (Geodaten: Bundesamt für Statistik, Swisstopo, OpenStreetMap) © 2022 HLS.

Im 12. Jh. erscheint eine adlige Fam. gleichen Namens unter den Wohltätern der Abtei Hautcrêt. Die Abtei Saint-Maurice besass Rechte in V., die sie 1671 und 1675 an Bern verkaufte. Im MA war V. Teil der Herrschaft Oron. 1557-1798 zählte es zur Landvogtei Oron, dann 1798-2006 zum gleichnamigen Bezirk. Die Einwohner von V. gehören zur Kirchgemeinde Oron-Châtillens. Das Dorf widmet sich der gemischten Landwirtschaft (seit 1892 Milchgenossenschaft mit Châtillens) und dem Tabakanbau.

Quellen und Literatur

  • Districts d'Aigle, Avenches, Echallens, Lavaux, Oron, Payerne, Pays d'Enhaut et Vevey 1995, 135

Zitiervorschlag

Olivier Frédéric Dubuis: "Vuibroye", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.04.2022, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/002571/2022-04-21/, konsultiert am 04.02.2023.