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Treycovagnes

Polit. Gem. VD, Bez. Jura-Nord vaudois, zwischen Yverdon-les-Bains und Orbe gelegen. Umfasst das Strassendorf T. und die Weiler Le Châtelard und Les Uttins. 1228 Trescovanes. 1416 7 Feuerstätten; 1453 4; 1803 86 Einw.; 1850 160; 1900 185; 1950 194; 2000 458. Ein in T. gefundener Meilenstein von Septimius Severus (197-211) muss ursprünglich zwischen Mathod und Boscéaz gestanden haben. Im MA war T. Teil der Herrschaft Grandson. 1536-1798 gehörte es zur Vogtei und 1798-2006 zum Bez. Yverdon. Bis 1516 bildete T. eine eigene Pfarrei, danach war es eine Filiale von Yverdon. Während der Reformation wurde die Kirche Saint-Jean-Baptiste zerstört und an ihrer Stelle eine Schule gebaut. In Le Châtelard wurde bis zur Mitte des 20. Jh. Torf und rötl. Kalkstein abgebaut. 1922-2009 bestand eine Milchgenossenschaft. Entwässerungs- und Trockenlegungsarbeiten ermöglichten die Ausdehnung des Gemüsebaus. Ab den 1980er Jahren entwickelte sich T. zu einer Wohngem. (2000 84% Wegpendler); seit 2007 ist es Teil der Agglomeration Yverdon-les-Bains.

Quellen und Literatur

  • L. Michaud, Yverdon à travers son passé, 1969
  • H. Hertig, L. Vuille, Yverdon et son district, raconté par la carte postale (1895-1925), 1982

Zitiervorschlag

Heubi, Philippe: "Treycovagnes", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.02.2014, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/002652/2014-02-25/, konsultiert am 16.04.2021.