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Kaspar deCarl von Hohenbalken

Porträt von Kaspar de Carl von Hohenbalken. Lithografie von Jacob Balzer, 1852 (Kantonsbibliothek Graubünden, Chur).
Porträt von Kaspar de Carl von Hohenbalken. Lithografie von Jacob Balzer, 1852 (Kantonsbibliothek Graubünden, Chur).

27.3.1781 Tarasp, 19.4.1859 Chur, katholisch. Sohn des Johann und der Ursula Thöni. Aus altem Ministerialengeschlecht der Fürstbischöfe von Chur. Klosterschule Marienberg (Vinschgau). Philosophiestudium in Innsbruck, Theologiestudium in Brixen. 1804 Priesterweihe, danach in Meran Repetent am Seminar und Pfarrvikar. 1807 mit dem Churer Bischof Karl Rudolf Buol von Schauenstein von der bayrischen Regierung aus dem Tirol verwiesen. 1808 am Churer Priesterseminar Professor für Moral und Kirchenrecht, worin er als Autorität galt. 1826 residierender Domherr, 1830 Regens, 1841 Dompropst. 1843 Koadjutor des Bischofs Johann Georg Bossi, Titularbischof von Hippo (Tunesien). 1844-1859 Bischof von Chur: Harte Auseinandersetzungen mit der Bündner Regierung um den konfessionellen Charakter der Kantonsschule, in der Folge Verlegung des Knabenseminars an das Kollegium Maria Hilf in Schwyz. 1852 Vertrag mit der Stadt Chur, der den Hof Chur in die Stadt eingliederte. 1857 Vereinbarung mit Glarus über dessen provisorische Eingliederung in das Bistum Chur.

Quellen und Literatur

  • HS I/1, 502 f.
  • Gatz, Bischöfe 1803, 92 f.
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Kurzinformationen
Variante(n)
Kaspar de Carl
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 27.3.1781 ✝︎ 19.4.1859

Zitiervorschlag

Leo Ettlin: "Carl von Hohenbalken, Kaspar de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.08.2003. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/003022/2003-08-05/, konsultiert am 06.02.2023.