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LieliAG

Ehem. Gem. AG, Bez. Bremgarten, seit 1908 Teil der Gem. Oberwil (1984 in Oberwil-L. umbenannt), an der Grenze zum Kt. Zürich. 1040 Liele. 1850 153 Einw.; 1900 181. Die Vogteirechte hatten ab 1370 die Zürcher Fam. Schwend und ab 1522 Altschultheiss Werner Schodoler von Bremgarten inne, der sie an die Stadt weitergab. 1533 gingen sie ans Kloster Muri. Pfarrgenössig in Oberwil. 1798 Agentschaft im helvet. Kt. Baden, 1803 Gem. des Kt. Aargau. Die schlechte Finanzlage führte 1908 zur Angliederung an Oberwil, Schule und öffentl. Institutionen wurden aufgelöst. Zur Landwirtschaft kamen im 19. Jh. die Strohflechterei und um 1900 zwei Ziegeleien hinzu. Die Nähe zu Zürich und die schöne Wohnlage lösten in den 1960er Jahren eine starke Bauentwicklung aus (v.a. Einfamilienhäuser).

Quellen und Literatur

  • 950 Jahre Oberwil-L., 1990