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Pany

Hang- und Streusiedlung an der Strasse Küblis-St. Antönien, grösste Fraktion der Gemeinde Luzein GR, zu der Pany seit 1892 gehört. 1991 ca. 500 Einwohner; 2001 566. 1411 Pynnuew. Burgstelle beim Weiler Rosenberg mit Kleinfunden aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Pany gehörte kirchlich bis um 1535 zur Pfarrei Jenaz, danach zur Pfarrei Luzein. Die eigene Kirche wurde 1705 erbaut. Pany ist primär landwirtschaftlich geprägt. Daneben entwickelte sich im 20. Jahrhundert der Fremdenverkehr: 1927 entstand die Bergpoststrecke Küblis-Pany, 1930 das Schwimmbad, 1955 und 1973 kamen Skilifte hinzu. Der Zersiedlung durch starke Bautätigkeit – 1958-1988 wurden ca. 130 Ferienhäuser errichtet – wird mit dem neuen Zonenplan von 1984 entgegengewirkt. Seit 1968 steht in Pany die Zentralschule (Primar- und Realstufe) der Gemeinde Luzein.

Quellen und Literatur

  • M. Thöny, Prättigauer Gesch., 1991
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Zitiervorschlag

Otto Clavuot: "Pany", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.11.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/003250/2009-11-18/, konsultiert am 26.06.2022.