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Schoren

Ehem. polit. Gem. BE, Amtsbez. Aarwangen, seit 1898 Teil der Gem. Langenthal. 1194 Schorin. 1764 30 Feuerstätten und 133 Einw.; 1850 304 Einw.; 1888 341. Das ma. Zelgdorf S. gehörte als einstige Grangie zum Stiftungsgut der cella in Kleinroth (Untersteckholz), dem späteren Kloster St. Urban, und zu dessen Niedergericht Langenthal. Zusammen mit Langenthal war es Teil der Kirchgem. Thunstetten, um deren Zehnten in S. sich die Johanniterkommende und das Kloster im 13. und 14. Jh. stritten. 1317 wurden die Weiderechte von S. auf den Allmenden von Thunstetten, Bützberg, Rengershäusern und Forst zusammen mit jenen Langenthals bestätigt. 1538 kam das Dorf zur erweiterten Kirchgem. Langenthal. Das Dorf verfügte über viel Wald und Allmend und lag nur wenige hundert Meter vom expandierenden Marktflecken Langenthal entfernt. S. wies auch 2009 noch eine eigene Poststelle und eine eigene Burgergem. auf.

Quellen und Literatur

  • SSRQ Bern II/10