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Kap Verde

Situationskarte Kap Verde © 2000 HLS und Kohli Kartografie, Bern.
Situationskarte Kap Verde © 2000 HLS und Kohli Kartografie, Bern.

Die Schweizer interessierten sich für die Kapverd. Inseln als Terrain für botan. Forschungen sowie als Stützpunkt für den See- und Luftverkehr. Während des 2. Weltkriegs wurden auf K. Waren, v.a. Treibstoff, zur Versorgung der Schweiz zwischengelagert. Ab 1943 liessen sich einige kath. Missionare im Land nieder. Der Bundesrat anerkannte die am 5.7.1975 verkündete Unabhängigkeit und nahm 1980 diplomat. Beziehungen auf. Ab 1976 half die Schweiz dem Land dabei, die Bodenerosion aufzuhalten, die Bevölkerung zu alphabetisieren, die Wasservorräte zu speichern und den Gemüseanbau zu fördern. Ausserdem unterstützte sie die techn. Ausbildung, die Entwicklung des Fremdenverkehrs, den Aufbau der Landwirtschaft und das Entstehen eines mittelständ. Gewerbes. Seit 1983 beteiligt sich die Schweiz an von der UNO organisierten Ernährungsprogrammen (Mais, Milchpulver), um gegen die Hungersnot in K. und den Sahelländern vorzugehen. Beide Staaten schlossen zwei Abkommen: 1987 über die techn. Zusammenarbeit und 1991 über den Investitionsschutz. 1985 wurde ein Büro zur Koordination der Bundeshilfe eröffnet, das die in internat. oder privaten Organisationen tätigen Schweizer unterstützt. 1980 lebten auf den Kapverd. Inseln rund 15 Schweizer, 2000 noch 8; die Zahl der in der Schweiz lebenden Kapverdier stieg von 69 im Jahr 1980 auf 978 im Jahr 2000.

Quellen und Literatur

  • EDA, Dok.
  • B. de Fischer, Dialogue luso-suisse, 1960
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