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GiovanniDazzoni

24.9.1851 Faido, 30.3.1923 Faido, kath., von Faido. Sohn des Camillo, Kaufmanns, und der Luigia geb. Fruzzini. Adele Brentini, Tochter des Lorenzo. Nach dem Gymnasium in Roveredo (GR) und dem Lyzeum in Brig absolvierte D. in Rom und Genf ein Rechtsstud., das er 1874 abschloss. Neben der 1876 begonnenen und nie unterbrochenen Berufstätigkeit als Advokat entfaltete er eine reiche polit. Tätigkeit. 1877-97 sass er für die konservative Partei im Gr. Rat (Präs. 1879, 1886 und 1890) und 1881-90 im Nationalrat (einige Jahre vor seinem Neffen Giuseppe Motta); 1891-92 war er auch Mitglied der beiden kant. Verfassungsräte. Als Gemeinderat und Präs. der Bürgergem. (patriziato) von Faido (1906-14) war D. ein Förderer des Bezirksspitals der Leventina; 1919-23 stand er dessen Verwaltungsrat vor.

Quellen und Literatur

  • Popolo e Libertà, 31.3.1923; 3.4.1923
  • Gruner, Bundesversammlung 1, 734 f.
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