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AntonioSoldini

4.5.1854 Chiasso, 12.5.1933 Lugano, Freidenker, von Chiasso. Sohn des Francesco, Polizeifouriers, und der Rosalia geb. Pagani. 1882 Rosa Rezzonico, Tochter des Pietro. Schulen in Lugano, Ausbildung zum Steinmetz in Bellinzona und Viggiù (Lombardei). 1873 begab sich S. nach Mailand, wo er Schüler von Lorenzo Vela war und bis 1877 die Akad. von Brera besuchte. Ab 1877 arbeitete er als Bildhauer in Mailand und später in Bissone. S. nahm 1881 an der Nationalausstellung in Mailand teil und stellte u.a. in Paris, Berlin und Buenos Aires aus. Als Radikalliberaler war er einer der Urheber der Revolution von 1890, an der er auch aktiv teilnahm. 1915-27 bekleidete er das Amt des Gemeindepräs. von Bissone, war 1921 Tessiner Verfassungsrat, 1923-27 und 1931-33 Tessiner Grossrat sowie 1902-05 Nationalrat. S. gehörte der Società Demopedeutica (Verein für Volkserziehung) an. In Mailand war er 1877 Mitgründer der Società Liberale ticinese (ab 1887 Präs.) und 1880 des Circolo svizzero sowie der Società Svizzera di beneficenza (Schweiz. Wohltätigkeitsverein).

Quellen und Literatur

  • M. Giorgetti, Antonio S. in arte ed in politica, 1932
  • Gruner, Bundesversammlung 1, 759
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