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Johann JakobBaader

4.4.1810 Gelterkinden, 16.3.1879 Gelterkinden, reformiert, von Gelterkinden. Sohn des Samuel, Arztes. 1840 Elisabeth Rudin, von Bennwil. Lateinunterricht bei verschiedenen Pfarrherren, Aufenthalt in La Neuveville, Medizinstudium in Basel, Freiburg im Breisgau, Heidelberg und Zürich, 1834 Dr. med. 1841 Bezirksarzt. 1836-1857 und 1866-1872 Baselbieter Landrat, 1866-1869 gemässigt liberaler Nationalrat. Beteiligte sich im oberen Kantonsteil aktiv am Aufbau des neu gegründeten Staatswesens, einflussreicher Vertreter der sogenannten Ordnungspartei. Präsident der Bezirksschulpflege, Gründer des Lesevereins und der Mädchensekundarschule Gelterkinden. Sanitätsrat. Setzte den Neubau der Strafanstalt und des Kantonsspitals durch. 1865 Mitgründer der Schweizerischen Ärztegesellschaft. 1873-1879 Verwaltungsrat der Basellandschaftlichen Hypothekenbank. Bataillonsarzt.

Quellen und Literatur

  • KBBL, FamA
  • Gruner, Bundesversammlung 1, 471 f.
  • P. Dubler, Johann Jakob Baader, 1970, (mit Bibl.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 4.4.1810 ✝︎ 16.3.1879

Zitiervorschlag

Kaspar Birkhäuser: "Baader, Johann Jakob", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.11.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/003815/2001-11-07/, konsultiert am 25.02.2024.