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Arthur deTechtermann

19.2.1841 Estavayer-le-Lac, 21.11.1909 Freiburg, katholisch, von Freiburg und Ueberstorf. Sohn des Maurice (->). Anne-Marie de Maillardoz, Tochter des Romain, Grossrats und Rentiers. Forstwirtschaftsstudium in Giessen und am Polytechnikum Zürich sowie Rechtsstudium in Freiburg. 1863 begann Arthur de Techtermanns Karriere in der Artillerie: 1872 war er Hauptmann, 1875 Major, 1880 Oberst und 1887 Divisionär. Als dienstältester Korpskommandant befehligte Techtermann ab 1898 das 1. Armeekorps. 1873-1881 sass er im Freiburger Staatsrat, war 1875-1881 Nationalrat und 1878-1896 Grossrat für den Sensebezirk. In der Regierung leitete Techtermann effizient und kompetent das Militärdepartement, das die 1874 neu eingeführte eidgenössische Militärorganisation umsetzen musste. Er war ein entschiedener Konservativer, bewahrte aber eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber dem ultramontanen Flügel um die Zeitung "La Liberté" und zog sich, als er 1881 erst im fünften Wahlgang als Staatsrat wiedergewählt wurde, empört zurück. Vizepräsident des nationalen Verteidigungskomitees und Mitglied der Freiburger Offiziersgesellschaft.

Quellen und Literatur

  • Gruner, Bundesversammlung 1, 403 f.
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Zitiervorschlag

Jean-Pierre Dorand: "Techtermann, Arthur de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.08.2012, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/003948/2012-08-22/, konsultiert am 04.03.2024.