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AlphonseMorand

24.6.1809 Martigny, 29.3.1888 Martigny, kath., von Martigny-Ville. Sohn des Jean-Philippe (->). Albertine Dormond, von Ollon. Gymnasium in Sitten, Brig, Lyon, Besançon und Paris (Lycée Louis-le-Grand), Stud. in München, Karlsruhe, Stuttgart und an der Ecole polytechnique von Paris. Ingenieur und Grundbesitzer. M. war Freisinniger und arbeitete 1839 als Redaktor beim "Echo des Alpes", dem Organ der Bewegung Junge Schweiz. 1844 wurde er von den Konservativen aus dem Wallis ausgewiesen und arbeitete dann im Waadtland für den "Nouvelliste vaudois" und als Stenograf im Waadtländer Gr. Rat. Nach seiner Rückkehr ins Wallis sass er 1847-57 und 1861-73 im Gr. Rat und 1869-78 im Stadtrat von Martigny. 1869-73 amtierte M. als Ständerat. Er war ein überzeugter Gegner der Zentralisierung und bekämpfte 1872 die Verfassungsrevision, zum Missfallen der Freisinnigen Partei.

Quellen und Literatur

  • Gruner, Bundesversammlung 1, 868 f.
  • Biner, Walliser Behörden, 339
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Zitiervorschlag

Carruzzo, Ignace: "Morand, Alphonse", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.10.2007, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004119/2007-10-23/, konsultiert am 06.12.2020.