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AloisKopp

Porträt von Aloise Kopp. Lithografie Nr. 14 von 1888 aus der Schweizerischen Portrait-Gallerie, erschienen 1888-1907 bei Orell Füssli in Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern).
Porträt von Aloise Kopp. Lithografie Nr. 14 von 1888 aus der Schweizerischen Portrait-Gallerie, erschienen 1888-1907 bei Orell Füssli in Zürich (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern).

26.7.1827 Ebikon, 21.4.1891 Luzern, katholisch, von Ebikon. Sohn des Joseph, Bauern und Metzgers. Aloisia Scherer, Tochter des Josef Scherer. Gymnasium und Lyceum Luzern, 1848-1851 Rechtsstudium in Zürich und München. Bis 1851 und 1860-1863 Anwalt in Ebikon, 1867-1870 in Luzern. 1852-1860 Gerichtsschreiber im Bezirk Habsburg, 1863-1867 Luzerner Oberrichter, 1870-1879 Regierungsrat (Erziehungsdepartement), 1879-1891 Bundesrichter (1887-1888 Präsident). Noch als Student war Alois Kopp 1848-1851 Gemeindeammann in Ebikon. 1851-1859 Nationalrat, 1854-1870 katholisch-konservativer Luzerner Grossrat, 1871-1879 Ständerat. Mit seinem Nachfolger im Nationalrat Vinzenz Fischer und Philipp Anton von Segesser gehörte er zu den Führern der konservativen Opposition in den Revisionsbewegungen von 1863 und 1869. Hingegen unterstützte Kopp als gemässigter Föderalist die gouvernementale Eisenbahnpolitik und befürwortete den Nordostbahn-Vertrag.

Quellen und Literatur

  • R. Bussmann, Luzerner Grossratsbiogr. (StALU)
  • Gruner, Bundesversammlung 1, 265
  • 150 Jahre Politik für Luzern, 1990, 31 f.
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Zitiervorschlag

Markus Trüeb: "Kopp, Alois", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.03.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004186/2016-03-02/, konsultiert am 19.05.2024.