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EmileGaudard

6.12.1856 Vevey, 20.8.1941 Vevey, ref., von Vevey und Corseaux. Sohn des Jules-Jean, Direktors einer Gasfabrik, und der Fanny Jeanne geb. Chausse. Mary Marguerite Baron, Tochter des Jacques Louis, Kaufmanns. Stud. der Rechte in Lausanne. Anwalt in Vevey. 1884 im Verfassungsrat des Kt. Waadt. 1885 verliess G. die liberale Partei, die ihm zu konservativ erschien, und trat den Radikalen bei. 1911 gab er seine Kanzlei auf und widmete sich fortan ganz der Politik. Er war Mitglied des Zentralvorstandes der Freisinnigen Partei der Schweiz, 1882-1913 Gemeinderat (Legislative) in Vevey, 1883-85 und 1893-1925 Grossrat der Waadt (1896 Präs.), 1894-1928 Nationalrat. 1912-34 war er Mitglied des Vorstands der Waadtländer Kantonalbank, 1906-41 des Verwaltungsrates der Schweiz. Nationalbank sowie mehrerer Eisenbahn-, Hotel- und Finanzgesellschaften. Delegierter beim Völkerbund. 1899-1941 Abbé-président (Vorsteher) der Confrérie des vignerons. Ab 1874 Mitglied der akadem. Gesellschaft Belles Lettres.

Quellen und Literatur

  • Gruner, Bundesversammmlung 2, 813 f.
  • Encycl.VD 12, 124 f.
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Zitiervorschlag

Tissot, Laurent: "Gaudard, Emile", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.06.2007, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004322/2007-06-29/, konsultiert am 24.11.2020.