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GustaveVirchaux

24.7.1834 Saint-Blaise, 25.11.1906 Neuenburg, reformiert, von Saint-Blaise. Sohn des Jean-Frédéric, Indiennefabrikanten, und der Julie geborene Virchaux. Sophie-Amélie Dubois-dit-Cosandier, Tochter des Vivaldi, Führers der Konservativen. 1854-1855 Medizinstudium in Bern, daraufhin in Paris. Arzt in Le Locle, ab 1878 in Neuenburg. 1878 freisinniger Neuenburger Generalrat (Legislative), 1871-1877 und 1889-1892 Grossrat, 1874-1875 Ständerat. Als Verfechter eines liberalen Christentums engagierte sich Gustave Virchaux 1873 für das Organisationsgesetz der Neuenburger Kirchen von Numa Droz. 1875 bekämpfte er mit Edouard Desor und Fritz Berthoud den Rückkauf der Eisenbahn Jura-Industriel durch den Kanton. Wenige Monate später gründete er mit ihnen das regierungskritische freisinnige Blatt "Le Peuple" (1875-1879). Virchaux unterstützte Droz' Kandidatur für den Bundesrat. Diese parteiinternen Führungskämpfe kosteten ihn seinen Sitz im Ständerat. 1885-1905 war er Rechnungsprüfer der Neuenburger Kantonalbank.

Quellen und Literatur

  • Gruner, Bundesversammlung 1, 923
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Lebensdaten ∗︎ 24.7.1834 ✝︎ 25.11.1906

Zitiervorschlag

Isabelle Jeannin-Jaquet: "Virchaux, Gustave", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.01.2015, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004767/2015-01-03/, konsultiert am 19.04.2024.