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HenriMonod

2.2.1783 Morges, 21.8.1850 Morges, reformiert, von Morges. Sohn des Henri (->). Schwager des Frédéric-César de La Harpe. 1806 Hélène Boehtlingk, Tochter des Lewin Fabian, begüterten Kaufmanns in St. Petersburg. Als Oberst in russischen Diensten erhielt Henri Monod von Zar Nikolaus I. den Adelstitel und wurde Grossgrundbesitzer. In den Waadtländer Milizen stieg er 1811 zum Hauptmann, 1817 zum Major und 1819 zum Oberstleutnant auf. 1809 wurde Monod Hauptmann im eidgenössischen Generalstab. 1815 nahm Monod als Adjutant des Obersten Charles-Jules Guiguer de Prangins am Feldzug in die Freigrafschaft Burgund teil, während dem er zahlreiche Briefe verfasste. Monod wurde zum eidgenössischen Obersten befördert und fungierte als Gesandter bei den Alliierten und König Ludwig XVIII. 1830 und 1832 sass er im Waadtländer Grossen Rat. Zudem wirkte er als Richter. Monod war 1812, 1817, 1830 und 1831 Tagsatzungsgesandter, 1831-1832 eidgenössischer Kommissär im Kanton Neuenburg und 1833 Präsident des eidgenössischen Kriegsrats.

Quellen und Literatur

  • Generalstab 3, 121 f.
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 2.2.1783 ✝︎ 21.8.1850

Zitiervorschlag

Hervé de Weck: "Monod, Henri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.12.2008, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004803/2008-12-08/, konsultiert am 24.05.2024.