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Béat deWeiss

13.10.1804, 9.11.1844 Lausanne, ref., von Mont-le-Grand (heute Gem. Mont-sur-Rolle) und Essertines-sur-Rolle. Sohn des François Rodolphe (->) und der Elisabeth geb. Friberg. 1838 Louise-Catherine Roulet, Tochter des Frédéric Emmanuel, Kaufmanns. Schwager des Charles Roulet. Philosophiestud. an der Akad. Lausanne. W. schloss sich früh der radikalen Bewegung an und trat den Zofingern bereits 1821 bei, ein Jahr nach der Gründung der Waadtländer Sektion. Er arbeitete als Anwalt in Yverdon und wurde 1837 stellvertretender Generalstaatsanwalt des Kt. Waadt. Ab 1839 sass er im Waadtländer Grossrat (1841 Präs.), 1841 war er Tagsatzungsgesandter. Als W. 1842 in den Staatsrat gewählt wurde, hielten Radikale und Liberale im Grossrat gleich viele Sitze. In dieser Konstellation gaben die Stimmen der Gemässigten den Ausschlag. W., der grosses Ansehen genoss, stützte an der Seite von Louis Blanchenay und Henri Druey die radikale Minderheit in der Waadtländer Regierung und trug zum Erstarken der Partei bei.

Quellen und Literatur

  • P.-A. Bovard, Le gouvernement vaudois de 1803 à 1962, 1982, 271
  • J.-M. Spothelfer, Les Zofingiens, 1995, Nr. 21
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Lebensdaten ∗︎ 13.10.1804 ✝︎ 9.11.1844