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PierreSchumacher

11.10.1907 Cossonay, 29.2.2000 Cossonay, reformiert, von Cossonay. Sohn des Albert Schumacher, patentierten Rechtsagenten, und der Louise geborene Baltinger. 1) 1937 Laurence Leresche, Tochter des Laurent Leresche, Lieferanten, 2) 1973 Claudine Jenni, Tochter des Alfred Jakob Jenni. Pierre Schumacher absolvierte die Höhere Handelsschule in Lausanne und erwarb 1932 das Notariatspatent. Anschliessend praktizierte er in Cossonay und L'Isle. Ab 1934 arbeitete er als Schreiber am Friedensgericht und als Untersuchungsrichter des Bezirks Cossonay. 1951-1961 amtierte er als Gemeindepräsident von Cossonay und war 1953-1961 freisinniger Waadtländer Grossrat. In stiller Wahl wurde Schumacher 1961 als Nachfolger von Gabriel Despland in den Staatsrat gewählt, in dem er bis 1974 dem Departement des Inneren (Gesundheit) vorstand. 1965 legte er den Grundstein für das Centre hospitalier universitaire vaudois. Er präsidierte die Banque cantonale vaudoise 1962-1974 und sass im Verwaltungsrat der Nouvelle Revue de Lausanne.

Quellen und Literatur

  • Archives cantonales vaudoises, Chavannes-près-Renens, Dossier Schweizerische Depeschenagentur.
  • Bovard, Pierre-André: Le gouvernement vaudois de 1803 à 1962 (récit et portraits), 1982.
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Zitiervorschlag

Meuwly, Olivier: "Schumacher, Pierre", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.09.2020, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004888/2020-09-07/, konsultiert am 07.03.2021.