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Jules HenriAddor

21.9.1894 La Lance (Gemeinde Concise), 17.12.1953 Lausanne, reformiert, von Vuitebœuf. Sohn des Henri Emmanuel und der Louise Porret; als Vierjähriger vaterlos. Aline Mülchi. 1914 Primarlehrerpatent. Bis 1918 Unterricht in Morcles. Studium in Neuenburg und, während der Ferien, an der Pariser Sorbonne. 1921 Lizentiat der Mathematik in Neuenburg. 1922-1927 Lehrer am Progymnasium von Yverdon, 1928-1937 am Lehrerseminar in Lausanne. Verfasser von Schulbüchern. Ab 1934 freisinniger Gemeinderat, 1938-1945 Stadtpräsident von Lausanne. 1940-1945 Waadtländer Grossrat. 1943-1947 Nationalrat (nicht wiedergewählt). Oberst. Wegen der Anschuldigung, Vater eines unehelichen Kindes zu sein, erstattete er 1940 Strafanzeige wegen übler Nachrede und gewann den Prozess. Aufgrund einer unbegründeten Anschuldigung in einer die Stadt belastenden Immobilienaffäre erschien er erneut vor Gericht. Obwohl nicht verurteilt, wurde er erst 1953 rehabilitiert.

Quellen und Literatur

  • ACV, Dossier SDA
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Zitiervorschlag

Gilbert Marion: "Addor, Jules Henri", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.06.2002, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/004926/2002-06-12/, konsultiert am 19.06.2024.