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AlfredGräni

16.3.1907 Wauwil, 15.2.1976 Stans, katholisch, von Wauwil. Sohn des Franz Josef, Landwirts, und der Katharina geborene Müller. Felizitas Bircher. Alfred Gräni besuchte das Kollegium in Sarnen und studierte in Bern Veterinärmedizin (Dr. med. vet.). Er praktizierte ab 1934 bis zu seinem Tod in Stans. Politisch engagierte er sich im Kantonalvorstand der katholisch-konservativen Partei und wurde 1947 ins Obergericht gewählt, wo er bis 1955 Einsitz nahm. 1949-1955 vertrat er die Gemeinde Stans im Landrat. 1955 folgte die Wahl in den Nidwaldner Regierungsrat, dem er bis 1970 angehörte. Alfred Gräni stand zuerst dem Gemeinde-, dann dem Volkswirtschaftsdepartement vor. Er setzte sich vor allem für die Sanierung der Stansstad-Engelberg-Bahn ein. Als erster Nicht-Nidwaldner wurde er 1962 zum Landammann gewählt. Insgesamt bekleidete Gräni dieses Amt vier Mal.

Quellen und Literatur

  • Nidwaldner Volksbl., 21.2.1976
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 16.3.1907 ✝︎ 15.2.1976

Zitiervorschlag

Andrea Weibel: "Gräni, Alfred", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.12.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005248/2005-12-01/, konsultiert am 02.03.2024.