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BrunoLeuthold

2.10.1923 Stans, 27.6.2018 Beckenried, katholisch, von Richterswil. Sohn des Franz Leuthold, Schmieds und Unternehmers, und der Marie Aloisia geborene Imbach. Bruder der Martha Leuthold1983 Maria Steffen-Bucher, Tochter des Alfred Bucher, Bierbrauers, und der Marie Philomena geborene Bieri. 1939-1943 machte Bruno Leuthold eine Lehre als Schlosser und Hufschmied. Danach besuchte er die Fachschule in Basel, an der er 1948 als Metallbautechniker abschloss. 1950 übernahm er die väterliche Metallbaufirma in Stans, die er bis 1989 führte. Für die Konservative, ab 1957 die Konservativ-Christlichsoziale Volkspartei bzw. ab 1970 die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) war er 1955-1970 Gemeinderat von Stans, 1962-1970 Gemeindepräsident, 1962-1970 Nidwaldner Landrat und 1970-1990 Regierungsrat (1970-1974 Justizdirektor, 1974-1990 Baudirektor). Während Leutholds Amtszeit wurde 1980 die Nationalstrasse A2 mit dem Seelisbergtunnel als «Tor zum Süden» eröffnet. Er präsidierte 1974-2002 die Schindler Kulturstiftung, 1982-1986 und 1990-1994 die Höfli-Stiftung, welche die Rosenburg in Stans verwaltet, sowie 1986-1998 den Verwaltungsrat der Stanserhornbahn AG. 2000 wurde Leuthold für Verdienste im Kulturaustausch während des Husák-Regimes die Verdienstmedaille 1. Grades der Tschechischen Republik zugesprochen.

Quellen und Literatur

  • Nidwaldner Zeitung, 29.4.1993; 2.10.1993.
  • Neue Nidwaldner Zeitung, 4.5.1998; 4.12.2000.
  • Freundeskreis Bruno Leuthold (Hg.): Bruno Leuthold, 2006.
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Zitiervorschlag

Peter Steiner: "Leuthold, Bruno", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.04.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005256/2022-04-26/, konsultiert am 26.09.2022.