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Johann Baptista vonTscharner

7.3.1779 Chur, 7.3.1857 Chur, reformiert, von Chur. Sohn des Johann Baptista (->) und der Elisabeth von Salis-Maienfeld. Bruder von Johann Friedrich (->) und Peter Conradin (->). Elisabeth Raschèr. Seminare von Jenins und Reichenau, 1797-1800 Rechts- und Mathematikstudium in Erlangen. 1802-1803 Sekretär des Bündner Präfekturrats, ab April 1803 der Bündner Verwaltungskammer. 1807-1831 zunächst Mitglied, dann Präsident des Kantonskriminalgerichts, gleichzeitig einige Jahre Mathematiklehrer an der evangelischen Kantonsschule und bis 1830 Anwalt. 1831-1839 abwechselnd amtierender oder ruhender Bürgermeister von Chur. 1827-1831 sowie 1832-1839 Bündner Grossrat, 1831 Bundspräsident und damit Mitglied des Kleinen Rats sowie 1838 Tagsatzungsgesandter. Johann Baptista von Tscharner profilierte sich als Mitverfasser der Bündner Strafrechts- und Gerichtsreform von 1851. Er war ein scharfer Denker konservativer Richtung, aber kein Parteimann.

Quellen und Literatur

  • BM, 1857, 126-128
  • Metz, Graubünden 1
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 7.3.1779 ✝︎ 7.3.1857

Zitiervorschlag

Adolf Collenberg: "Tscharner, Johann Baptista von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.11.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005347/2012-11-20/, konsultiert am 13.04.2024.