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Johann Baptist IgnazFischinger

16.7.1768 Freiburg i.Br., 14.2.1844 Rheinfelden, kath., ab 1803 von Mumpf und ab 1814 von Rheinfelden. Sohn des Egidius, fürstl. Leibarztes. Maria Cäcilia Cresenzia Wachsmann. Stud. der Philosophie und der Rechte in Freiburg i.Br., Dienst in der Reichsarmee. Kurz vor dem Ende der österr. Herrschaft wurde F. in der österr. Oberamtskanzlei in Rheinfelden angestellt, die er 1802 in Nollingen allein weiterführte. 1803 als erster aarg. Bezirksamtmann in Rheinfelden eingesetzt (bis 1844), wahrte F. die Verwaltungskontinuität. 1808-31 aarg. Grossrat, 1811 und 1813 Tagsatzungsgesandter. Der staatskirchlich gesinnte F., 1841 Inventarisator des Klosters Wettingen, positionierte sich in der Kirchenpolitik als Antipode Franz Joseph Dietschys, neben dem er einer der wichtigsten Rheinfelder Politiker der Zeit war.

Quellen und Literatur

  • StAAG, Nachlass
  • BLAG, 210
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Lebensdaten ∗︎ 16.7.1768 ✝︎ 14.2.1844