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Johann BaptistRechsteiner

30.1.1810 Appenzell, 10.12.1896 Appenzell, katholisch, von Appenzell (Rhode Gonten). Sohn des Johann Jakob, Landweibels, und der Anna Maria geborene Zürcher. 1855 Isabella Zähringer, Tochter des Hermann, Arztes. 1824-1826 katholisches Gymnasium in St. Gallen, 1826-1830 Lehrling in einem Exportgeschäft in St. Gallen. 1831-1832 Oberleutnant der 2. Kompanie des Auszugs und Instruktor. 1832-1853 in einem Schweizer Regiment in Neapel, dort Vertreter des Quartiermeisters, des Grossrichters und des Bekleidungsoffiziers sowie ab 1841 Hauptmann. 1855-1857 Zeugherr, 1857-1859 Statthalter (und Verhörrichter), 1859-1877 Innerrhoder Landammann. Der liberale Johann Baptist Rechsteiner schuf zusammen mit Johann Baptist Emil Rusch die Kantonsverfassung von 1872. Er förderte den Strassenbau und erreichte 1858 die Einführung der obligatorischen Schulpflicht. 1870 gründete er die private Realschule in Appenzell und das Krankenhaus Appenzell mit. 1870 Mitglied der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft.

Quellen und Literatur

  • «Einige kurze Notizen aus meinem Leben, hg. von E. Fischer-Rechsteiner, R. Steuble», in Appenzell. Geschichtsbl. NF 4-7, 1975-78, (Autobiogr.)
  • AWG, 254 f.
  • C. Sutter, «Die Standeskomm. des Kt. Appenzell Innerrhoden», in IGfr. 31, 1988, 37
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 30.1.1810 ✝︎ 10.12.1896

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Rechsteiner, Johann Baptist", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.08.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005533/2010-08-20/, konsultiert am 02.12.2022.