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WilhelmSutter

27.8.1862 Appenzell, 28.4.1922 Appenzell, katholisch, von Appenzell (Rhode Lehn). Sohn des Johann Benedikt, Kirchenpflegers, und der Maria Josefa geborene Steuble. 1882 Wilhelmina Fässler, Tochter des Adolf, Bierbrauers. Schwager des Johann Baptist Emil Rusch. Realschule in Appenzell, Kollegium Schwyz. Uhrmacherlehre in Genf. Ab 1890 Förster im inneren Teil des Kantons Appenzell Innerrhoden, in späteren Jahren Agent der Schweizerischen Mobiliarversicherung in Appenzell. 1897-1899 und 1911-1914 Bezirksrat des Bezirks Appenzell sowie Innerrhoder Grossrat, 1914-1916 Kantonsrichter. 1916 wählte die Landsgemeinde den konservativen Sutter zum Landesbauherrn. Wilhelm Sutter versah dieses Amt bis zum Tod. Er galt im Umgang mit den Staatsfinanzen als sparsam.

Quellen und Literatur

  • AWG, 340 f.
  • C. Sutter, «Die Standeskomm. des Kt. Appenzell Innerrhoden 1873-1988», in IGfr. 31, 1988, 31-122, v.a. 70
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Zitiervorschlag

Achilles Weishaupt: "Sutter, Wilhelm", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.07.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005584/2012-07-25/, konsultiert am 02.12.2022.