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FortunatSchläpfer

11.4.1875 Appenzell, 16.6.1958 Gontenbad (Bezirk Gonten), katholisch, von Appenzell. Sohn des Johann Anton, Landschreibers, und der Magdalena Carolina geborene Neff. 1902 Maria Bertha Moser, Tochter des Josef Anton. Lehre als Schlosser. 1903-1926 Inhaber eines Betriebs in Appenzell. Im Bezirk Appenzell 1914-1926 katholisch-konservativer Bezirksrat und damit Innerrhoder Grossrat, 1919-1926 im zweijährigen Turnus stillstehender und regierender Bezirkshauptmann. Als Innerrhoder Landesbauherr 1926-1935 leitete Fortunat Schläpfer 1927-1928 die Restaurierung des kleinen Ratssaals und der Aussenfassade des Rathauses. 1934 wurde das neue Strassengesetz angenommen, das die Verstaatlichung von Bezirksstrassen und den Bezug von Bundessubventionen erlaubte. 1901-1952 gehörte er dem Kirchenchor an und sass 1926-1942 im Kirchenrat Appenzell.

Quellen und Literatur

  • C. Sutter, «Die Standeskomm. des Kt. Appenzell Innerrhoden 1873-1988», in IGfr. 31, 1988, 78
  • H. Bischofberger, Rechtsarchäologie und rechtl. Volkskunde des eidg. Standes Appenzell Innerrhoden, 1999, 254-256, 292 f. (mit Bibl.)
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 11.4.1875 ✝︎ 16.6.1958

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Schläpfer, Fortunat", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.08.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005592/2011-08-09/, konsultiert am 09.12.2022.