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Josef AntonGschwend

15.8.1877 Appenzell, 10.8.1967 Appenzell, katholisch, von Appenzell. Sohn des Johann Anton, Landwirts in der Lank, und der Maria Antonia geborene Neff, von Steinegg. 1904 Maria Antonia Ebneter, Handstickerin, von Hirschberg. Lehre als Zimmermann im innerrhodischen Schlatt. 1911 eigener Betrieb. 1912 Bau seines Wohn- und Geschäftshauses in Appenzell. 1921-1927 Innerrhoder Grossrat und Bezirksrat von Appenzell, 1927-1935 Kantonsrichter. 1935-1947 Landesbauherr, 1940-1957 Kirchenrat von Appenzell (1952-1953 Restaurierung des spätgotischen Chores und der Krypta). Josef Anton Gschwend realisierte als Bauherr verschiedene Strassenbauprojekte, schaffte damit Arbeitsplätze und förderte den Tourismus, was ihm seitens sparsamer Vertreter der Regierung und des Grossen Rats aufgrund der angespannten kantonalen Finanzlage Kritik eintrug. Er zeichnete sich durch Gradlinigkeit, Redlichkeit und Einfachheit aus.

Quellen und Literatur

  • J. Signer, «Chronik der Appenzell I.-Rh. Liegenschaften», in Appenzell. Geschichtsbl., Nr. 9, 1942, 3 f.
  • Appenzeller Volksfreund, 1967, Nr. 130, 3
  • R. Steuble, «Innerrhoder Tageschronik 1967», in IGfr. 14, 1968, 79
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 15.8.1877 ✝︎ 10.8.1967

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Gschwend, Josef Anton", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.12.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005598/2013-12-12/, konsultiert am 02.12.2022.