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AlbertUlmann

1.4.1905 Appenzell, 17.11.1989 Appenzell, katholisch, von Appenzell. Sohn des Karl Anton, Bauern, und der Anna Maria geborene Fritsche. 1940 Katharina Isotton, geschiedene Heeb, Tochter des Luigi, Bauunternehmers. Primar- und Realschule in Appenzell, kaufmännische Lehre in einem einheimischen Textilunternehmen. Buchhalter in kleinen und mittleren Unternehmen, 1954-1975 Krankenhausverwalter in Appenzell. 1955-1957 Bezirksrichter von Appenzell, 1957-1961 Kantonsrichter und 1961-1973 als Mitglied der Standeskommission Armleutsäckelmeister (und damit Innerrhoder Grossrat). Ulmanns grösstes Verdienst war der Aus- und Neubau des Krankenhauses. Als Ersatz für das Armenhausgut (die inzwischen überbaute Sonnhalde beim Krankenhaus in Appenzell) konnte der parteilose Ulmann 1964 die bäuerliche Liegenschaft Reeb in Gontenbad ersteigern, die neue Pachteinnahmen für das Armenpflegeamt einbrachte.

Quellen und Literatur

  • IGfr. 31, 1988, 103; 33, 1990, 80
  • AJb 117, 1989, 65 f.
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Zitiervorschlag

Achilles Weishaupt: "Ulmann, Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.11.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005617/2011-11-23/, konsultiert am 22.04.2024.