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LeoMittelholzer

24.3.1923 Appenzell, 25.3.2013 Gais, katholisch, von Appenzell. Sohn des Johann Baptist Mittelholzer und der Maria Martha geborene Breu. 1950 Beatrice Lehmann, Hausfrau, Tochter des Ernst Lehmann, leitenden Beamten bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva). Leo Mittelholzer studierte Veterinärmedizin an der Universität Zürich und legte 1948 das Staatsexamen ab. Danach bildete er sich in Dänemark weiter. 1950 trat er als Tierarzt in die Praxis des Vaters ein. Seine eigene Tierarztpraxis eröffnete er 1958 und führte sie bis 1965. Als Kantonstierarzt wirkte er 1964-1988. Ferner war Mittelholzer Schulrat von Appenzell, 1962-1964 Kantonsrichter und 1964-1974 Innerrhoder Landammann. 1965 kämpfte Mittelholzer wirksam gegen die Maul- und Klauenseuche. Zusammen mit Bauherr Roman Kölbener plante und realisierte er die Umfahrungsstrasse Appenzell. Mittelholzer setzte sich für die wirtschaftliche Sicherung des Standorts Appenzell durch Ansiedlung von Industriebetrieben ein.

Quellen und Literatur

  • Sutter, Carl: Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden 1873-1988, 1988, S. 80.
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Zitiervorschlag

Bischofberger, Hermann: "Mittelholzer, Leo", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.06.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005620/2020-06-16/, konsultiert am 21.10.2020.