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Anton JosephKrüsi

7.4.1765 Appenzell, 31.3.1848 Appenzell, katholisch, von Appenzell (Rhode Schwende). Sohn des Johann Wolfgang, Landeszeugherrn, Besitzers des Hoferbades (mit Wirtschaft), und der Anna Maria Graf. Maria Afra Kirchner, Tochter des Johann Nepumuk, aus Augsburg. 1794-1799 Landschreiber von Appenzell Innerrhoden, 1799-1801 Unterstatthalter des Distrikts Appenzell, 1801 Deputierter an der Kantonstagsatzung des Kantons Säntis und der eidgenössischen Tagsatzung in Bern. 1803-1805 Innerrhoder Landeshauptmann, 1805-1821 Landesstatthalter. 1807-1808 vertrat Anton Joseph Krüsi Landammann Karl Franz Joseph Anton Bischofberger. 1825 bewarb er sich als Lehrer an der Lateinschule, die allerdings mangels Schülern nicht zustande kam. Während der Helvetik gehörte Krüsi der französisch orientierten Richtung an.

Quellen und Literatur

  • AWG, 179
  • J. Signer, «Chronik der Appenzell I.-Rh. Liegenschaften», in Appenzell. Geschichtsbl. 5, 1943, Nr. 19, 1
  • AppGesch. 3
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Lebensdaten ∗︎ 7.4.1765 ✝︎ 31.3.1848

Zitiervorschlag

Hermann Bischofberger: "Krüsi, Anton Joseph", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.10.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005663/2007-10-29/, konsultiert am 01.12.2022.