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Philippe deGottrau

Der letzte Freiburger Schultheiss. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers, 1830 (Privatsammlung; Fotografie Amt für Kulturgüter, Freiburg).
Der letzte Freiburger Schultheiss. Öl auf Leinwand eines unbekannten Künstlers, 1830 (Privatsammlung; Fotografie Amt für Kulturgüter, Freiburg).

13.10.1757 Vuissens, 10.2.1836 Freiburg, kath., von Freiburg und Treyvaux. Sohn des sehr vermögenden Jean-Henri-Tobie, Ratsherrn, Landvogts von Vuissens und Plaffeien, Herrn von Pensier, und der Antonie de Fivaz. 1783 Marie-Emanuelle de Montenach, Tochter des Charles-Nicolas, Staatsschreibers, Landvogts von Greyerz und Tagsatzungsgesandten. Ab 1779 Grossrat. 1790-95 Landvogt von Saint-Aubin. 1803-14 Ratsherr, 1814-19 Staatsrat. 1819-30 letzter Schultheiss von Freiburg. Kirchl.-konservativer, alt gesinnter Patrizier. Einer der Führer der Ultras unter der Restauration. Gegner Gregor Girards und seiner Schul- und Erziehungsmethoden. Freund und Förderer der Liguorianer (Redemptoristen) und einer der Promotoren der Freiburger Jesuitenberufung und der Errichtung des Jesuitenpensionats. 1833 Gründungs- und Vorstandsmitglied (Kassier) des Katholikenvereins, der ersten christl.-konservativen polit. Organisation des Kantons.

Quellen und Literatur

  • StAFR
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 13.10.1757 ✝︎ 10.2.1836

Zitiervorschlag

Portmann-Tinguely, Albert: "Gottrau, Philippe de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.01.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005832/2007-01-09/, konsultiert am 17.05.2021.