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Rodolphe deWeck-Bussy

1.3.1826 Freiburg, 17.9.1861 Freiburg, katholisch, von Freiburg. Sohn des François de Weck, Grossrats und Grundbesitzers, und der Pauline geborene Fontaine, Grossnichte des Charles-Aloyse Fontaine. Bruder von Hippolyte (->) und Louis (->). Neffe des Rodolphe (->). Cousin von Charles (->) und Léon (->). Marie-Anne de Vevey-de Bussy, aus einer reichen Familie des Broyegebiets. Rodolphe de Weck wurde durch seine Heirat Grossgrundbesitzer, schlug eine politische Karriere ein und sass 1856-1861 als Vertreter des Sensebezirks im Grossen Rat sowie 1857-1861 im Freiburger Staatsrat (Finanzdirektion). Er konsolidierte die Staatsschulden aus der Zeit des Sonderbunds und der radikalen Regierung und befasste sich mit der Finanzierung der Eisenbahnprojekte von Julien de Schaller. Unter den Aristokraten der liberal-konservativen Koalitionsregierung von 1857 war de Weck-Bussy der einzige Konservative und Anhänger des Sonderbunds.

Quellen und Literatur

  • StAFR, Stammbücher de Weck und de Vevey
  • J.-P. Dorand, Chemins de fer et régions dans le canton de Fribourg, Liz. Freiburg, 1980
  • G. Andrey et al., Der Freiburger Staatsrat 1848-2011, 2012, 43
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Kurzinformationen
Variante(n)
Rodolphe de Weck (Taufname)
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 1.3.1826 ✝︎ 17.9.1861

Zitiervorschlag

Jean-Pierre Dorand: "Weck-Bussy, Rodolphe de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.06.2013, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005850/2013-06-18/, konsultiert am 01.03.2024.