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EmilZehnder

22.12.1910 Murten, 10.4.1974 Freiburg, reformiert, von Murten und Köniz. Sohn des Friedrich Hermann, Elektrikers, und der Lina geborene Eicher. 1950 Cäcilia Schneuwly, Tochter des Joseph, Rutengängers. Lehrerseminar Hauterive (FR), Sekundarlehrerdiplom, Studien an den geisteswissenschaftlichen Fakultäten der Universität Freiburg und Bern. 1933-1943 Sekundarlehrer, 1943-1959 Stadtschreiber von Murten. 1959 gelangte Emil Zehnder als Freisinniger und erster Reformierter des Kantons seit 1849 in den Staatsrat (Departement der Justiz, Gemeinden und Pfarreien, Präsident der Schweizer Justizdirektorenkonferenz). Er erwarb sich Verdienste um die gesetzlichen Grundlagen der Gemeindefusionen. 1971 wurde er von einem Sozialdemokraten aus dem Staatsrat verdrängt.

Quellen und Literatur

  • La Gruyère, 13.4.1974
  • Freiburger Nachrichten, 16.4.1974
  • R. Ruffieux, Le parti radical fribourgeois entre opposition et participation au pouvoir, 1921-1966, Liz. Freiburg, 2005, 248 f., 294 f.
  • G. Andrey et al., Der Freiburger Staatsrat 1848-2011, 2012, 86
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.12.1910 ✝︎ 10.4.1974

Zitiervorschlag

Silvia Zehnder-Jörg: "Zehnder, Emil", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 06.06.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005876/2013-06-06/, konsultiert am 27.05.2024.