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MaxWullschleger

15.5.1910 Zurzach, 7.1.2004 Riehen, reformiert, von Rothrist. Sohn des Max Hergert, Arbeiters, und der Clara geborene Wullschleger 1) 1933 Maria Anna Schwenniger (1940 Scheidung), 2) 1941 Hedwig Friedmann, Sekretärin. Schulen in Zurzach. 1926-1929 Lehre bei Brown Boveri & Cie. AG. Tätigkeit im kommunistischen Jugendverband, 1929-1930 über Berlin nach Moskau, ab 1933 Redaktor am Basler "Vorwärts". Ab 1932 Mitglied des Zentralkomitees, ab 1934 Mitglied des Politbüros, ab 1938 des Zentralsekretariats der Kommunistischen Partei der Schweiz. 1934 wegen Aktivitäten in einem Soldatenkomitee zu vier Monaten Haft verurteilt. Ab 1936 war Max Wullschleger für die Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg tätig, indem er deren Reise nach Spanien organisierte. 1939 Ausschluss aus der KP, 1940 Eintritt in die SP, 1982 Beitritt zur demokratisch-sozialen Partei. Ab 1943 Chefredaktor der "Basler Arbeiter-Zeitung". 1938-1956 Basler Grossrat, 1956-1976 Regierungsrat. Verwaltungsrat der PTT und Stiftungsrat der Pro Helvetia. Als Vorsteher des Baudepartements realisierte Wullschleger vor allem die innere Osttangente.

Quellen und Literatur

  • Vom Revoluzzer zum Regierungsrat, 1989
  • StABS
  • BaZ, 10.1. und 16.1.2004
Weblinks
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GND
VIAF

Zitiervorschlag

Seraina Gartmann; Jan Pagotto-Uebelhart: "Wullschleger, Max", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.11.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005969/2015-11-17/, konsultiert am 14.07.2024.