de fr it

AlfredAbegg

30.8.1905 Altdorf (UR),23.7.2002 Basel, katholisch, von Arth. Sohn des Gottfried, Kantonsschullehrers in Altdorf und Zug, und der Elisabeth geborene Held, Konzertpianistin. 1937 Alice Therese Beschle, Tochter des Ernst, Confiseriebesitzers in Basel. Gymnasien in Chur, Disentis/Mustér und Engelberg, Studium beider Rechte in Basel, 1931 Doktorat. 1932-1942 Substitut des Strafgerichtsschreibers, 1942-1945 ausserordentlicher, 1945-1958 ordentlicher Untersuchungsrichter, 1958-1962 Strafgerichtspräsident. 1960-1962 katholisch-konservativer Grossrat von Basel-Stadt. Alfred Abegg setzte sich 1962 als überparteilich portierter Kandidat in der Regierungsratswahl gegen Albin Breitenmoser, den offiziellen Kandidaten der Katholisch und Christlichsozialen Volkspartei (ab 1971 CVP) durch. Im Regierungsrat, dem er bis 1972 angehörte, leitete er das Justizdepartement und war massgeblich an der Revision der Basler Strafprozessordnung (1966) und an der Einführung des Frauenstimm- und -wahlrechts in kantonalen Angelegenheiten (1966) beteiligt. Abegg leistete die Vorarbeit zur öffentlich-rechtlichen Anerkennung der römisch-katholischen und der israelitischen Gemeinde (1973).

Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Variante(n)
Alfred Ab Egg
Lebensdaten ∗︎ 30.8.1905 ✝︎ 23.7.2002

Zitiervorschlag

Daniel Künstle: "Abegg, Alfred", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.12.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/005972/2013-12-17/, konsultiert am 22.04.2024.