de fr it

Frédéric deRougemont

20.7.1808 (Frédéric-Constant) Saint-Aubin (heute Gem. Saint-Aubin-Sauges), 3.4.1876 Neuenburg, ref., von Saint-Aubin. Sohn des Georges (->). 1) 1833 Agathe Sophie Charlotte Gromard de Mimont, Französin, Tochter des Felix Quentin, 2) 1872 Anne, Freifrau von Stein-Lausnitz, Tochter des Ferdinand, Kämmerers des Grosshzg. von Hessen. R. besuchte an der Univ. Berlin die Vorlesungen des Geografen Carl Ritter. 1829-48 amtierte er als Sekr. der Neuenburger Erziehungskommission, 1831 als Regierungskommissär in Cortaillod. 1835-48 war R. Mitglied des Dep. des Innern und ab 1841 ausserordentl. Staatsrat (ohne Ressort). Als glühender Royalist war er 1848 gezwungen, ins Exil zu gehen; er liess sich in der Nähe von Yverdon nieder. An der Pariser Konferenz 1857, als der Konflikt zwischen Friedrich Wilhelm IV. und Neuenburg geregelt wurde (Neuenburgerhandel), stand er dem preuss. Minister zur Seite. R. verfasste rund fünfzig Werke aus den Fachgebieten Geografie, Ethnologie und Theologie.

Quellen und Literatur

  • E. Quartier-la-Tente, Les familles bourgeoises de Neuchâtel, 1903, 215
  • E. Bonjour, «L'affaire de Neuchâtel», in MN, 1956, 225-268
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Variante(n)
Fritz de Rougemont
Lebensdaten ∗︎ 20.7.1808 ✝︎ 3.4.1876