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Philippe deMaillardoz

6.9.1783 Freiburg, 6.6.1853 Luzern, kath., von Freiburg. Sohn des Jean Roch Frédéric (->). Bruder des Antoine Constantin (->). Graf, ab 1832 Marquis. Hedwig Julia Schultz von Ascheraden, Tochter des Frh. Philippe Louis. Als Hauptmann in franz. Diensten (ab 1806) nahm M. am Krieg gegen Preussen und Österreich teil. 1818 wurde er Oberstleutnant der Schweizergarde im Dienst des franz. Königs und verteidigte im Juli 1830 Karl X. Er wirkte 1814-31 und 1834-44 als Mitglied des Freiburger Grossrats, 1831-33 als Präfekt von Freiburg und 1836-42 als konservativer Staatsrat. 1831 folgte seine Beförderung zum eidg. Oberst. M. war Vizepräs. des Kriegsrats des Sonderbunds, 1847 Generalinspektor der Freiburger Milizen und während des Sonderbundskriegs Befehlshaber der Freiburger Division. Als das Gerücht aufkam, er habe Verrat begangen, zog er nach Luzern und veröffentlichte 1850 seine Schrift "Mémoire sur ma partipation aux événements de Fribourg en 1847". 1807 Orden der Ehrenlegion für seine Verdienste in der Schlacht bei Eylau.

Quellen und Literatur

  • StAFR, Genealogie M.
  • Feller/Bonjour, Geschichtsschreibung 2, 641-643
  • Generalstab 3, 111
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 6.9.1783 ✝︎ 6.6.1853
Systematik
Politik (1790-1848)

Zitiervorschlag

Rolle, Marianne: "Maillardoz, Philippe de", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.12.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006036/2009-12-03/, konsultiert am 21.10.2020.