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WernerAllemann

25.7.1902 Farnern, 23.8.1972 Bern, reformiert, von Farnern. Sohn des Steinbrucharbeiters Emil. 1) Hedwig Suter, 2) Antoinette Mancini. 1920 Laborant in der Schweizerischen Sodafabrik in Zurzach, ab 1933 Verwalter der Konsumgenossenschaft Zurzach. Ab 1927 im Vorstand der Metallarbeitergewerkschaft, später kantonaler Sekretär des Selbsthilfewerks der Kranken und Genesenen "Das Band". 1933 Präsident der SP des Bezirks Zurzach, 1933-1963 aargauischer Grossrat. 1936 Gemeinderat, 1951-1962 Vizeammann und 1962-1963 Gemeindeammann von Rekingen (AG). 1944-1963 Nationalrat. Fürsprecher des kleinen Mannes, jedoch wenig profiliert und in den eigenen Reihen umstritten, am Schluss aufgrund persönlicher Umstände von der Partei fallengelassen. Deshalb zog Werner Allemann 1963 nach Bern, wo er kaufmännischer Mitarbeiter der Eidgenössischen Alkoholverwaltung wurde.

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Zitiervorschlag

Andreas Steigmeier: "Allemann, Werner", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.11.2002. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006142/2002-11-26/, konsultiert am 28.01.2023.