de fr it

EmilAnderegg

9.11.1903 Zürich, 12.9.1967 St. Gallen, reformiert, von Wattwil und St. Gallen. Sohn des Malermeisters Julius Emil. 1932 Nora Ratnowski, Kunstmalerin, Tochter des Physikprofessors Simon. Lehre als Dekorationsmaler. Kunststudium in Zürich, München, Florenz und Paris. 1928-1932 Studium der Nationalökonomie in Zürich, Doktorat. In St. Gallen 1932-1948 Sekretär der Gewerbeverbände St. Gallen und Appenzell, 1936-1951 freisinniger Grossrat. 1943-1951 Nationalrat. 1948-1967 St. Galler Stadtammann: Emil Anderegg leitete die Stadtexekutive im Übergang von einer langen wirtschaftlichen Depression in die Hochkonjunktur und prägte die städtische Finanz- und Wirtschaftspolitik. Er förderte die Hochschule St. Gallen, war Mitglied der Schweizerischen Gewerbekammer und der Direktion des Roten Kreuzes. Von anthroposophischer Grundhaltung, nahm Anderegg regen Anteil an Kunst und Wissenschaft.

Quellen und Literatur

  • Emil Anderegg, hg. von D. Larese, 1963, (mit Werkverz.)
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF

Zitiervorschlag

Marcel Mayer: "Anderegg, Emil", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.07.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006146/2001-07-30/, konsultiert am 04.03.2024.