de fr it

EduardArnold

30.8.1895 Luzern, 2.4.1977 Luzern, von Neuenkirch, dann Luzern. Sohn des Graveurs Vinzenz Bernard, Mitgründers der ersten selbsttragenden Krankenkassen im Berner Jura und in Luzern. Anna Katharina Vogel, Tochter des Elektrikers Josef. Gymnasium in Luzern, bis 1920 Rechtsstudium an den Universitäten Bern und Zürich. 1921 luzernisches Anwaltspatent. 1924 Beitritt zur SP. 1927-1942 Anwaltspraxis. 1926-1942 erster Ersatzrichter der SP am Luzerner Obergericht. 1929-1937 in gleicher Funktion am Amtsgericht Luzern und 1937-1942 am Eidgenössischen Versicherungsgericht in Luzern. 1942-1962 Bundesrichter. 1927-1942 im Grossen Stadtrat von Luzern, 1931-1935 im Grossen Rat des Kantons Luzern, 1935-1942 Nationalrat. 1928-1936 Präsident der Arbeiterunion, 1937-1942 des VPOD. 1929 Kampfkandidat um das Stadtpräsidium gegen den Liberalen Max Wey. Eduard Arnold setzte sich aktiv für das Schweizerische Strafgesetzbuch ein, das 1942 in Kraft trat.

Quellen und Literatur

  • StALU, National- und Ständeratsmaterialien
  • Ein Quartier im Umbruch, 1978, 147 f.
  • R. Bussmann, Die Luzerner Stadtratswahlen 1832-1984, 1987, 73 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF

Zitiervorschlag

Markus Trüeb: "Arnold, Eduard", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.09.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006149/2001-09-17/, konsultiert am 22.02.2024.