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ElisabethBlunschy

Porträt von Elisabeth Blunschy. Fotografie von Walter Rutishauser, 1977 (Bibliothek am Guisanplatz, Bern, Portraitsammlung Rutishauser).
Porträt von Elisabeth Blunschy. Fotografie von Walter Rutishauser, 1977 (Bibliothek am Guisanplatz, Bern, Portraitsammlung Rutishauser).

13.7.1922 Schwyz,1.5.2015 Schwyz, kath., von Nieder- und Oberrohrdorf sowie Ingenbohl. Tochter des Hans Steiner. 1947 Alfred B. (->). Gymnasium in Freiburg, Rechtsstud. in Lausanne und Freiburg, Dr. iur. 1946. Ab 1947 Rechtsanwältin in Schwyz. 1957-61 Zentralpräs. des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds, 1978-87 Präs. der Caritas Schweiz, 1971-87 christlichsoziale, dann CVP-Nationalrätin, 1977 erste Nationalratspräsidentin der Schweiz. B. setzte sich für die Entwicklungszusammenarbeit, die Asylpolitik und insbes. für Frauenfragen in der AHV, die Revision des Familienrechts mit neuem Adoptions-, Kindes- und Eherecht ein. 1982 Ehrendoktorin der theol. Fakultät Luzern.

Quellen und Literatur

  • La Liberté, 9.10.1987
  • C. Niedermann, «Ein Leben in einer Männerwelt», in Traktandum Mgz. 4, 1987, 63-69
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Zitiervorschlag

Franz Auf der Maur: "Blunschy, Elisabeth", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 01.03.2024. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006192/2024-03-01/, konsultiert am 25.05.2024.