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AlbertEggli

2.5.1932 Zürich, 27.2.2023 Winterthur, reformiert, von Winterthur, Zürich und Laufen-Uhwiesen. Sohn des Albert Eggli, Gärtners. 1956 Elsbeth Kündig, Tochter des Max Kündig, Schreinermeisters. 1939-1947 Volksschule in Zürich, ab 1950 Lastwagenchauffeur. 1952 Eintritt in die Gewerkschaft Verkauf Handel Transport und Lebensmittel (VHTL) und in die Sozialdemokratische Partei (SP). 1956-1961 Sekretär des VHTL in Olten, 1961-1968 in Winterthur, 1968-1970 Zentralsekretär des VHTL für den Transportsektor. 1966-1970 Grosser Gemeinderat, 1970-1992 Stadtrat von Winterthur (Sozialamt). 1966-1976 Zürcher Kantonsrat (1975-1976 Präsident), 1975-1987 Nationalrat (Bundesversammlung). 1959-1971 im Ausschuss des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), 1972-1991 Präsident des Gewerkschaftsbunds Winterthur, 1992-2002 Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat der Rentenanstalt, 1993-2005 Stiftungsratspräsident von Pro Senectute Schweiz. Der Verkehrs- und Sozialpolitiker Eggli gehörte dem gewerkschaftlichen Flügel seiner Partei an. Als Stadtrat setzte er sich vor allem für soziale Einrichtungen zugunsten von Betagten, Drogenabhängigen und Alleinerziehenden ein (Sozialpolitik).

Quellen und Literatur

  • Winterthurer Arbeiterzeitung, 21.5.1992; 23.5.1992; 31.12.1992.
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Zitiervorschlag

Markus Bürgi: "Eggli, Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.08.2023. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006278/2023-08-02/, konsultiert am 30.05.2024.