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UeliGötsch

12.5.1925 Frauenfeld,5.11.2017 Rafz, reformiert, später konfessionslos, von Bürglen (TG), Weinfelden und Zürich. Sohn des Robert Götsch, Briefträgers, und der Hilda geborene Greuter. 1) 1954 Jelena Tomašević, Journalistin, aus Belgrad, Tochter des Blažo Tomašević, Obersten, und der Vanda geborene Manojlović, 2) 1962 Irene Zimmermann, von Zürich, Tochter des Paul Zimmermann, Architekten, und der Julie geborene Baumann. Nach der Primar- und Kantonsschule in Frauenfeld besuchte Ueli Götsch 1943-1947 die Metallarbeiterschule Winterthur. 1946 trat er in die Sozialdemokratische Partei (SP) und den Schweizerischen Metall- und Uhrenarbeiterverband (Smuv) ein. 1948-1950 arbeitete er als Feinmechaniker in Zürich, 1950-1954 in Wien und Belgrad, wo er zugleich für das Volksrecht aus Jugoslawien berichtete. Götsch wirkte 1955-1961 als Mitarbeiter, dann als Sekretär des Verbands der Handels-, Transport- und Lebensmittelarbeitnehmer (VHTL) in Zürich. 1962-1968 war er Sekretär der SP des Kantons Zürich. Danach übernahm er 1968-1971 den Aufbau und die Leitung des AZ-Rings, eines Verbunds sozialdemokratischer Zeitungen. 1971 wechselte er zum Schweizer Fernsehen der deutschen und rätoromanischen Schweiz, leitete zuerst die Abteilung Information, wurde 1980 Chefredaktor aller Informationssendungen und übte 1981-1988 verschiedene Funktionen aus. Für die SP sass Götsch 1959-1963 im Gemeinderat der Stadt Zürich, 1964-1968 im Zürcher Kantonsrat und 1963-1971 im Nationalrat. Er gehörte 1962-1966 der Geschäftsleitung der SP Schweiz an.

Quellen und Literatur

  • Tages-Anzeiger, 22.1.1988.
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Zitiervorschlag

Markus Bürgi: "Götsch, Ueli", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.08.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006331/2021-08-12/, konsultiert am 28.01.2023.