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WernerJauslin

31.7.1924 Muttenz,23.3.2015 Basel, reformiert, von Muttenz. Sohn des Emil Jauslin, Angestellten der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), und der Anna geborene Brüderlin. 1953 Ursula Stocker, Tochter des August Stocker und der Julie geborene Furrer. Sein Studium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich schloss Werner Jauslin 1948 als diplomierter Bauingenieur (Massivbau) ab. 1950 trat er als Chefstatiker und Kollektivgesellschafter in das Ingenieurbüro Gebrüder Gruner in Basel ein. In Muttenz gründete er 1954 das Büro Gruner & Jauslin. Für die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) sass Jauslin 1959-1968 im Baselbieter Landrat, in dem er 1964-1967 der FDP-Fraktion vorstand. 1967-1979 war er Ständerat, 1977-1980 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. Er präsidierte den Schweizerischen Wasserwirtschaftsverband und gehörte dem Rotary Club an. Jauslins parlamentarische Tätigkeit konzentrierte sich auf Fragen des Bau- und Verkehrswesens, der Energiewirtschaft sowie auf die Interessenvertretung der Nordwestschweiz. Im Militär hatte er den Rang eines Majors der Genietruppen inne.

Quellen und Literatur

  • Basler Nachrichten, 31.7.1967.
  • Basellandschaftliche Zeitung, 26.9.1967.
  • National-Zeitung, 3.10.1971.
  • Grieder, Fritz: Ein halbes Jahrhundert unter der Bundeshauskuppel. Über die Herkunft und Tätigkeit von 71 Basler und Baselbieter Parlamentariern, 1920-1970, 1985.
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Zitiervorschlag

Salvisberg, André: "Jauslin, Werner", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 23.06.2020. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006400/2020-06-23/, konsultiert am 22.04.2021.