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AlfonsMüller-Marzohl

5.10.1923 Flüelen, 11.3.1997 Luzern, kath., von Näfels und Luzern. Sohn des Josef (->). Elsbet Marzohl, Tochter des Andreas Marzohl. Stud. in Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Freiburg und Zürich (Dr. phil.). 1945-53 versch. Lehrerstellen, daneben ab 1951 Berichterstatter für die "Ostschweiz", 1954-65 Prof. an der Kantonsschule Luzern, 1965-69 Kulturredaktor beim "Vaterland", 1969-80 Leiter der Arbeitsstelle für Bildungsfragen der Schweizer Katholiken, 1980-87 Direktionsmitglied des Instituts für Programmierten Unterricht. 1960-70 Präs. der CSP des Kt. Luzern, 1970 Mitgründer der CVP, 1972-81 Vorstandsmitglied der CVP Schweiz. 1959-64 Grossstadtrat von Luzern, 1963-83 Nationalrat (u.a. 1976 Präs. der Arbeitsgruppe Jeanmaire). 1975-88 im Schweiz. Wissenschaftsrat, 1977-89 Vertreter des Bundes in der Schweiz. Gesellschaft für Geisteswissenschaften. Die Neubeurteilung des Spionagefalls Jeanmaire war ihm ein dauerndes Anliegen (Petition 1990). Vorstandsmitglied versch. Organisationen aus dem Bereich der Wissenschafts-, Bildungs- und Jugendpolitik.

Quellen und Literatur

  • StALU, National- und Ständerats-Materialien; Biogr.
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Zitiervorschlag

Trüeb, Markus: "Müller-Marzohl, Alfons", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.02.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006424/2009-02-02/, konsultiert am 03.08.2021.