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LeoLejeune

30.7.1915 Zürich, 5.1.1985 Muttenz, ref., von Zürich. Sohn des Robert (->). 1944 Erika Barbara Manzoni, Tochter des Christian, von Iseo und Andeer. Gymnasium und Stud. der Rechtswissenschaften in Zürich (Dr. iur.), 1943 Anwaltspatent. 1944 Umzug nach Muttenz. 1944-59 in der Rechtsabt. des Verbands Schweiz. Konsumvereine Basel tätig. Mitglied der SP, 1948-58 Baselbieter Kantonalpräsident. 1948-54 Gemeinderat von Muttenz, 1950-59 Baselbieter Landrat, 1955-59 Nationalrat, 1959-75 Regierungsrat (Erziehungs- und Militärdirektion). Da weiterführende Schulen nur in Basel vorhanden waren, setzte sich L. als Regierungsrat für die Schaffung von Gymnasien (Liestal, Münchenstein, Muttenz und Oberwil), Berufswahlklassen, Progymnasien, ein Lehrerseminar und Sonderschulen ein. 1960-69 sass er im Verfassungsrat beider Basel und befürwortete deren Wiedervereinigung. 1953-60 Mitglied des evang.-ref. Kirchenrats.

Quellen und Literatur

  • BHB 14, 1981, 4-6
  • Basellandschaftl. Ztg., 8.1.1985
  • Basler AZ, 8.1.1985
  • BaZ, 9.1.1985
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Zitiervorschlag

Rudin-Bühlmann, Sibylle: "Lejeune, Leo", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.11.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006474/2007-11-30/, konsultiert am 25.10.2020.