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AlbertMalche

22.2.1876 Genf, 29.12.1956 Genf, ref., ab 1917 von Genf. Sohn des Jean-Louis, Oberkellners, und der Louise Françoise geb. Berthoud. 1903 Marie Mottaz, Tochter des Henri Sylvain. Lic. phil. der Univ. Genf. Sekundarschullehrer in Neapel, Santiago de Chile und St. Gallen. 1907 Sekr. des Erziehungsdep. des Kt. Genf. 1912-30 Rektor der Genfer Primarschulen, 1912-51 o. Prof. für Pädagogik an der Universität. Von diesen beiden Posten wurde M. während seiner Amtszeit als Regierungsrat (1927-30, Erziehungsdep.) beurlaubt. 1931-51 sass er als Freisinniger im Ständerat (1940 Ständeratspräs.). 1928 schuf M. in Genf eine staatl. Pilotschule zur Erprobung neuer Unterrichtsmethoden. 1932 berief ihn die türk. Regierung nach Istanbul, um die dortige Universität neu zu organisieren. 1952 Orden der Ehrenlegion für seine Verdienste zugunsten der franz. Bevölkerung während der beiden Weltkriege.

Quellen und Literatur

  • Tribune de Genève, 22.11.1948; 22.2. und 31.12.1956
  • Histoire de l'Université de Genève 4, annexes, 1959, 114 f.
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Zitiervorschlag

Barrelet, Jacques: "Malche, Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.12.2009, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006492/2009-12-03/, konsultiert am 21.10.2020.