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FrancescoMasina

19.11.1886 Caslano, 15.9.1966 Sorengo, kath., von Caslano. Sohn des Giuseppe, Lehrers, und der Tecla geb. Caroni. 1912 Carolina Gabuzzi, von Bellinzona. M. war SBB-Angestellter, erlangte die eidg. Maturität und belegte Soziologiekurse in Mailand. Er war einer der Pioniere der christl.-sozialen Bewegung im Tessin und schrieb für die "Gazzetta del Lavoratore" sowie "Il Lavoro". 1918 beteiligte sich M. an der Gründung des christl.-sozialen Eisenbahnerverbands in Bellinzona. Er wirkte als Vorkämpfer und Sekr. der christl.-sozialen Gewerkschaft des Bundespersonals und von 1933 bis zu seinem Tod als Präs. der Tessiner christl.-sozialen Organisation (OCST). Für die konservative Partei amtierte M. als Bürgermeister von Muzzano, als Gemeinde- und Munizipalrat von Massagno, 1935-55 als Mitglied des Tessiner Grossrats (1947 Präs.) sowie 1951-59 als Nationalrat. Als erster Direktor der Caritas Tessin von 1942-48 und Sekr. des Tessiner Komitees für Flüchtlingshilfe setzte er sich für den Schutz der polit. und jüd. Flüchtlinge im 2. Weltkrieg ein.

Quellen und Literatur

  • Uomini nostri, hg. von A. Lepori, F. Panzera, 1989, 96 f.
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Zitiervorschlag

Dosi, Davide: "Masina, Francesco", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.08.2007, übersetzt aus dem Italienischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/006499/2007-08-28/, konsultiert am 28.10.2020.